Franz von Assisi Hundenothilfe e.V.
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Loba

Loba

Geburtsdatum: Oktober 2015

Rasse: Tibet-Spaniel-Mischling

Herkunft: Linares

Kastrationsstatus: kastriert

Herzchen Loba (ca. 27 cm SH bei nur 4,5 kg) ist auf der Suche nach dem großen Glück, das ihr bisher leider versagt geblieben ist. Vielleicht wollen ja gerade Sie so einer armen, verlorenen Seele eine sorgenfreie Zukunft schenken, der Sie beweisen wollen, dass nicht alle Menschen rücksichtslos und schlecht sind, Hände nicht weh tun, sondern Liebe und Geborgenheit schenken. Haben Sie ein Sofaplätzchen frei?
Immer mehr Hunde werden in der Tötungsstation Linares (Südspanien) entsorgt! Es trifft viele Rassehunde, vor allem diese, die gerade in Spanien groß im Trend liegen! Liegt es daran, dass ein Züchter seinen Bestand nicht an den Mann kriegt, oder liegt es gar an den finanziellen Missständen in Spanien, die die Menschen dazu zwingt, ihr geliebtes Familienmitglied im Stich zu lassen, da sie selber nicht mehr genug zum Leben haben? Vielleicht ist es aber auch nur die Gleichgültigkeit mancher Zweibeiner, dass ihnen ihr Haustier schnell langweilig wird? Wir werden es niemals erfahren, doch die armen Tiere müssen am Ende die grausamen Konsequenzen ertragen. Und genau so ging es unserer Loba. Ein ganz armer Tibet-Spaniel-Mischling, gerade mal 2 Jahre alt! Ihre Besitzer haben sie entsorgt, auf einmal fand sich die kleine Maus in einer Perrera wieder, ihr Tötungstermin stand auch schon fest. Niemand wollte diesen Hund mehr haben, niemand! Verdammt harte Wochen oder gar Monate liegen hinter Loba, ihr Fell ist schon lange nicht mehr gepflegt worden, Streichelhände und Fürsorge Fehlanzeige! Warum kaufen viele Menschen gerade diese Rasse vom Züchter, wo es doch unzählige gibt, die hoffnungslos, qualvoll und einsam sterben müssen, nur weil sie im falschen Land das Licht der Welt erblickten? All diese Fragen bringen uns Tierschützer immer wieder zur Verzweiflung! Aber Loba soll und muß weiterleben...... Die kleine Lady konnte dem Tod gerade nochmal von der Schippe springen, denn auch sie hat ein "Ticket aus der Hölle" gespendet bekommen, und so stand der Weg in unsere Auffangstation jetzt offen. Doch auch dies ist kein schöner Ort, trostlose Zwingerhaltung in großen Gruppen, jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben! Keine Perspektiven mehr, Loba ist total traurig und gerade für so einen verschmusten Hund wie sie es ist, eine Qual! Das niedliche Fellnäschen ist nur lieb und natürlich auch mit ihren Artgenossen verträglich, so daß sie durchaus auch in einem Mehrhundehaushalt leben könnte! Ganz schnell kann unsere Loba ihr für Hunde so grausames Geburtsland für immer verlassen und evtl. bei Ihnen einen Neuanfang starten. Bei Ankunft in Deutschland ist Loba kompl. durchgeimpft, kastriert und hat einen Mittelmeertest im Gepäck!


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Andrea Horn  

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