Franz von Assisi Hundenothilfe e.V.
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Troy

Troy

Geburtsdatum: Februar 2017

Rasse: Mischling, mittelgroß werdend

Herkunft: Ubeda

Kastrationsstatus: unkastriert

Die Verhaltens- und Charakterbeschreibung des Hundes beruht auf Beobachtungen der Tierheimmitarbeiter vor Ort und bezieht sich ausschließlich auf die örtlichen Verhältnisse. Nach einer Vermittlung nach Deutschland kann und wird sich der Hund charakterlich anpassen und/oder verändern. Demnach kann das Verhalten danach von der jetzigen Beschreibung abweichen.

Manch einer behauptet, dass der Auslandtierschutz keinen Sinn macht. Man kann nicht alle Hunde retten und die Anzahl, die gerettet werden konnte, kommt multipliziert einige Wochen später wieder neu ins Tierheim. Das ist die Realität. Es ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, die Nadel im Heuhaufen. Auf die Gesamtsumme betrachtet, macht es keinen Unterschied. Doch für die wenigen Hunde, die Glück haben und denen geholfen werden kann, genau für die macht es einen Unterschied. Es kann ihr ganzes Leben verändern, vielmehr, ihr Leben retten. Genau diese wenigen Hunde sind es, denen wir die Chance geben möchten, ein neues Leben beginnen zu dürfen. Es ist nicht immer einfach und für viele wird der Traum dennoch nie in Erfüllung gehen, doch es ist eine Chance, die letzte Chance. Alle Hunde tragen das gleiche Schicksal mit sich. Sie hatten eine Familie, ein Zuhause, in denen es ihnen nicht unbedingt schlecht ergangen sein muss. Sie wurden ausgesetzt, angebunden oder einfach sich selbst überlassen. Viele von ihnen wurden sicherlich auch geschlagen, gequält oder nicht artgerecht gehalten. Dinge, die aber für jedes Land zutreffen können, auch Deutschland. Eines haben diese Hunde alle gemeinsam: Sie sitzen im Tierheim von Ubeda/Südspanien mit dem Traum, endlich ein Ticket in die Freiheit zu ergattern, endlich eine neue eigene Familie zu finden, endlich zu leben. Auslandstierschutz bedeutet aber auch, „Nein sagen“ zu können, denn nicht alles was vier Beine hat muss sofort gerettet werden. Vor allem unter der Berücksichtigung der unterschiedlichen Rassen und Charaktereigenschaften, müssen wir entscheiden, ob es für manche Hunde überhaupt Sinn macht, sie nach Deutschland zu „retten“, denn fühlt sich der Hund dadurch automatisch auch „gerettet“, oder vielmehr in eine andere Welt gesetzt, in der er gar nicht sein möchte? „Nein sagen“ bedeutet für uns demnach nicht einen Hund lieber im Tierheim sitzen zu lassen, „Nein sagen“ bedeutet vielmehr, die beste und sinnvollste Lösung für jedes einzelne Individuum zu finden.

Troy ist ein stattlicher junger Hund, der ca. Mitte Februar 2017 geboren ist und bereits eine Schulterhöhe von 61 cm mit sich bringt (Stand Anfang Oktober). Doch so groß wie Troy ist, ist er im Herzen ganz klein. Er ist ein eher zurückhaltender Kerl, der erst langsam auftaut, wenn er seine Leute kennt. Wenn das gegeben ist, verhält er sich ganz süß, aufgeschlossen und zutraulich. Mit anderen Hunden spielt er sehr gerne und sie helfen ihm, aus sich heraus zu kommen. Ein Zweithund wäre sicher von Vorteil für ihn, ist aber keine Bedingung, denn auch von Seite des Menschen kann er lernen aus sich heraus zu kommen und ein ausgeglichener und anständiger Hundemann zu werden. Troy könnte bei der nächsten Gelegenheit komplett geimpft, gechipt und auf Mittelmeerkrankheiten getestet nach Deutschland reisen.


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