Franz von Assisi Hundenothilfe e.V.
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Notfall - Leishmaniose positiv

Birra ist eine nette junge Hundedame, die bereits als Welpe mit ihren Geschwistern ins Tierheim von Udeda/Südspanien gebracht wurde. Seitdem sitzt das hübsche Mädel im Zwinger und wartet auf eine neue Familie. Sie ist im August 2021 geboren und hat eine Schulterhöhe von 63 cm. Birra ist eine Mischung aus unbekanntem Vater, die Mutter war ein Herdenschutzhund. Deshalb sollte man sich schon genau mit dem Wesen und den Bedürfnissen von Herdenschutzhunden auseinandergesetzt haben.

Ein Garten/Hof/Grundstück ist unter anderem Voraussetzung, für ein Leben in der Stadt ist Birra nicht geeignet. Birra ist eine liebe und freundliche Maus, die sowohl mit Menschen als auch mit anderen Hunden keine Probleme hat. Leider wurde die schwarze Schönheit positiv auf Leishmaniose getestet und ist bereits medikamentös eingestellt. Gerne informieren wir Sie über die Krankheit, sie kann mit der richtigen Behandlung, Ernährung und medizinischen Überwachung gut in Schach gehalten werden. Wir hoffen sehr, dass wir bald ein geeignetes Plätzchen für Birra finden werden, damit sie nicht nur als eine von vielen im Tierheim bleiben wird. Möchten Sie Birra dieses Schicksal ersparen? Dann melden Sie sich schnell bei uns. Birra könnte komplett geimpft, gechipt, kastriert, entwurmt und auf Mittelmeerkrankheiten getestet Deutschland ausreisen.

Da unsere Hunde in Nordbayern aus Spanien ankommen, bitten wir Sie vor einer Anfrage zu prüfen, ob eine Abholung für Sie in Nordbayern möglich sein wird.

Update Juli 2023:
Bei unserem Besuch haben wir Birra persönlich kennen lernen dürfen. Die Mutter von Birra ist eine überaus nette und freundliche Mastin Espanol Mix Hündin, der Vater ist leider unbekannt, aber den Geschwistern nach zu urteilen ein Jagdhund Mix. Birra sieht optisch noch am ehesten dem Jagdhund ähnlich und auch charakterlich scheint der Vater etwas mehr durch zu dringen als die Mutter. Birra lebt aktuell mit ihren beiden Brüdern und einem weiteren Rüden zusammen im Zwinger. Für drei unkastrierte junge Rüden und einer Hündin ein absolut harmonischer Zwinger. Was man von außen als sehr aktiven und aufgedrehten Hund bezeichnen würde, zeigt sich im Zwinger komplett anders. Stimmungsübertragung in einem vollen Tierheim spielt immer eine sehr große Rolle, denn im Zwinger erlebten wir Birra als gar nicht mehr so aktiv, sondern eher überfordert. Sie tat sich schwer mal einen Gang zurück zu schalten und lies den daraus entstandenen Frust immer an einem Rüden aus, der dies Gott sei Dank sehr entspannt weg steckte. Sie kippt immer wieder in dieses Verhalten, nicht mit voller Überzeugung oder Ernsthaftigkeit, sondern eher als Ventil, um irgendwo Dampf ablassen zu können. Das sieht auch nicht wahnsinnig spektakulär aus, als Laie würde man behaupten, sie fängt mit dem anderen Rüden an zu spielen. Es passiert aber immer nur im Zusammenhang, wenn man etwas mehr Aufmerksamkeit von ihr verlangte, sich Raum an der Zwingertür verschaffen wollte, um entspannt raus zu gehen usw. Diese kleinen Regeln konnte sie nicht ohne weiteres annehmen und es brauchte etwas mehr Nachhilfe, damit der andere Rüde nicht immer ihren Frust abbekam. Alles in allem war es vor Ort aber kein großes Problem, was man auf Dauer und klaren Regeln Zuhause nicht schnell in den Griff bekommen sollte.

Zwei der Geschwister konnten in der Vergangenheit bereits nach Deutschland vermittelt werden und aus den Rückmeldungen zu urteilen, haben sich daraus hervorragende Hunde entwickelt, die gerne unterwegs sind und durch eine konsequente Erziehung tolle Wegbegleiter geworden sind. Beide waren anteilsmäßig wohl mehr Jagd als Herdenschutzhund, dennoch kann der Sturkopf hin und wieder durchkommen. Beide Familien trailen mit den Hunden, bei dem sie mittlerweile absolute Vollprofis geworden sind. So kann man vielleicht etwas erahnen, was sich aus den Geschwistern ebenfalls entwickeln könnte.

Bitte bedenken sie, dass unsere Beschreibungen nur einen kleinen Ausschnitt vom Hund widerspiegeln und wir die Hunde nur situativ einschätzen können. Hinsichtlich auf das enorme Lautstärke und Stresslevel können sich Hunde in einer anderen Umgebung und/oder Situation durchaus anders verhalten.


Kontakt:

Andrea und Katharina Hofbauer

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